Aktuelles Geschehen

Die katholische Kirche und Corona

Pfarrkirche in Schrunz (Montafon)

 

Die Katholische Kirche, in gewisser Weise eine Nachfolgeorganisation des sumerischen Glaubens, mit der uns leider nicht mehr sehr viel, aber - und das ist doch ein starkes Band - die Erlöserkraft des Christus Jesus verbindet, teilt in der gegenwärtigen Covid-19-Krise (neuartiges Coronavirus) Gebete aus, die symptomatisch für den Abfall des Katholizismus vom ursprünglichen Glauben sind, aber wohl in katholischen Kreisen völlig unbefangen gewürdigt werden. Beispielhaft sei folgendes zitiert:

Gebet in der Corona-Krise


Herr, Du Gott des Lebens, betroffen von der Corona-Epidemie kommen wir zu Dir. Wir beten für alle, deren Alltag jetzt massiv belastet ist und bitten um Heilung für alle Erkrankten. Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden. Tröste jene, die jetzt trauern, weil sie Tote zu beklagen haben.

Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie, und allen Pflegenden Kraft in ihrer extremen Belastung. Gib den politisch Verantwortlichen Klarheit für richtige Entscheidungen. Dankbar beten wir für alle, die mit ihren vielfältigen Diensten die Versorgung und Sicherheit unseres Landes aufrechterhalten. Wir beten für alle, die in Panik sind oder von Angst überwältigt werden.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden erleiden oder befürchten. Besonders denken wir an Personen und Orte, die unter Quarantäne stehen, und an alle, die sich einsam fühlen und niemanden an ihrer Seite haben. Heiliger Geist tröste die alten und pflegebedürftigen Menschen, berühre sie mit Deiner Sanftheit und gib ihnen die Gewissheit, dass wir trotz allem miteinander verbunden sind.

Von ganzem Herzen bitten wir, dass die medizinischen Einrichtungen auch weiterhin den übermäßigen Anforderungen entsprechen können. Wir beten, dass die Zahl der Infizierten und Erkrankten abnimmt und hoffen auf eine baldige Rückkehr zur vertrauten Normalität. Sehnsuchtsvoll bitten wir um eine weltweite Eindämmung der Krankheit.
Guter Gott, mache uns dankbar für jeden Tag, den wir gesund verbringen. Lass uns nie vergessen, dass unser Leben ein zerbrechliches Geschenk ist. Wir sind sterbliche Wesen und müssen unsere Grenzen akzeptieren. Du allein bist ewig, Ursprung und Ziel von allem – immer liebend. Gemeinsam und im Vertrauen auf Deine Hilfe werden wir die Krise bestehen.

Jesus, Du Herr und Bruder aller Menschen, Deine Gegenwart vertreibt jede Furcht, sie schenkt Zuversicht und macht uns offen füreinander – aufmerksam und achtsam.
Dein Herz ist gütig und demütig, eine erfrischende Quelle des Friedens. Jesus, wir vertrauen auf Dich!

Heilige Maria, Mutter unseres Herrn, und alle heiligen Frauen und Männer, Nothelfer und Schutzpatrone unseres Landes, bittet für uns! Amen.

Gebet bearbeitet von
Bischof Hermann Glettler,
Diözese Innsbruck

 

Mit keinem Wort wird Gott angefleht, seine Hand zurückzuziehen, damit die schreckliche Seuche verebben möge! Ist der Kirche denn nicht klar, wer diese Seuche geschickt hat? Nehmen wir an, sie wüssten es - also, dass Gott diese Seuche geschickt hat - warum kommunizieren sie es nicht? Warum tun sie so, als sei dies ein naturwissenschaftlich erklärbarer Überfall, der von Wissenschaft und tatkräftigen Händen eingedämmt und zum Erliegen gebracht werden könnte? Nichts kann der Mensch aus sich allein - das ist Hybris, die dem Menschen nicht angemessen ist. Da sieht man wieder einmal, wie sich das Katholische in grotesker Weise den Mächten beugt, die es vernichten wollen und schon längst ausgehöhlt haben! Die Katholiken trauen sich nicht einmal mehr, den zu benennen, der die Krankheit gebracht hat und der anzuflehen wäre, dass sie wieder davongeht! Kein Haar fällt dir vom Kopf, wenn der Herr es nicht will, so heißt es in der Schrift. Aber der Katholizismus beschwört die vermeintlich guten Kräfte der Wissenschaft, dass Wege zur Beendigung der Krise gefunden werden mögen.

Ausgerechnet Kräfte der Wissenschaft! Jener Wissenschaft, die Gott und jegliche Glaubensvorstellung längst als Humbug "entlarvt" hat. Will die Kirche denn ihren Gläubigen zunehmend in einer Art Schizophrenie begegnen? Einerseits vorbehaltlose Anerkennung jedweder "Wissenschaftlichkeit" - andererseits Einlullung der Gläubigen mit Methoden, die gerade von dieser "Wissenschaftlichkeit " täglich als purer Firlefanz verunglimpft werden?

Nein, liebe katholische Geistliche: So solltet ihr nicht weitermachen. Das Gebet eures ehrbaren Bischofs Hermann ist nichts als eine fade Brühe, die Gott nicht berührt. So bekommt ihr den Virus nicht weg. Lasst das nicht so stehen, sondern bekennt Farbe für den Glauben! Erst wenn alle Heiligtümer wieder errichtet, wenn alle wahren Riten wieder lebendig gelebt werden, wenn den Göttern wieder das ihnen zustehende Opfer dargebracht wird, das sie erfreut, wird Glück, Frieden und Gerechtigkeit einziehen in der unruhigen Menschheit!

Terah

(Priester im Nanna-Heiligtum zu Nippur)


 

 

 

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